
Familie / Ordnung / Unterordnung:
Die Schnauzenschnecke gehört zur Familie der Achatinidae, zur Ordnung der Lungenschnecken (Pulmonata) und zur Unterordnung der Stylommatophora.
Lateinischer Name:
Der wissenschaftliche Name der Schnauzenschnecke lautet "Achatina fulica".
Allgemeines
Die Schnauzenschnecke ist eine große, exotische Schneckenart, die aus Ostafrika stammt. Sie gehört zu den Landlungenschnecken und wird auch als Afrikanische Riesenschnecke bezeichnet. Aufgrund ihrer Größe und auffälligen Farben wird sie oft als Haustier gehalten.Aussehen
Die Schnauzenschnecke kann bis zu 20 cm lang werden und hat eine kegelförmige Schale, die in der Regel hell- bis dunkelbraun gestreift oder gefleckt ist. Der Körper der Schnauzenschnecke ist rosa bis braun und hat eine charakteristische Schnauze, die wie ein Rüssel aussieht.Verbreitungsgebiet
Die Schnauzenschnecke stammt ursprünglich aus Ostafrika, ist aber aufgrund ihrer Beliebtheit als Haustier inzwischen weltweit verbreitet.Lebensraum
Die Schnauzenschnecke lebt in feuchten Gebieten wie Wäldern, Feldern und Gärten. In freier Natur findet man sie vor allem in tropischen und subtropischen Regionen.Verhalten
Die Schnauzenschnecke ist eine nachtaktive Schneckenart, die sich tagsüber in ihrem Versteck aufhält. Sie kann sich sehr schnell bewegen und bei Gefahr in ihre Schale zurückziehen.Ernährung
Die Schnauzenschnecke ist eine Allesfresserin und ernährt sich von einer Vielzahl von Pflanzen und Früchten. In freier Natur kann sie durch ihre Ernährungsgewohnheiten zum Schädling werden und beispielsweise in landwirtschaftlichen Gebieten Schäden anrichten.Fortpflanzung
Die Schnauzenschnecke ist getrenntgeschlechtlich und legt ihre Eier in Erdmulden oder anderen feuchten Gebieten ab. Die geschlüpften Jungschnecken sind bereits nach wenigen Wochen geschlechtsreif.Bedrohung
Die Schnauzenschnecke wird aufgrund ihrer Beliebtheit als Haustier weltweit gehalten und ist daher keine bedrohte Art. In einigen Regionen, in denen sie sich unkontrolliert vermehrt und Schäden anrichtet, wird sie jedoch bekämpft. Zudem kann sie aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten in landwirtschaftlichen Gebieten zum Schädling werden.